Wetterfotos von Schülern und anderen Wetterinteressierten werden auf der neuen Internet-Plattform meteoPICS wissenschaftlich ausgewertet. Initiator ist der Meteorologe Michael Staudinger.
meteoPICS.eu
Lesen im Wetter wie in einem Buch
„Die schönsten Geschichten schreibt der Himmel!“, schwärmt Michael Staudinger, gebürtiger Innsbrucker und Leiter der Wetterdienststelle Salzburg. Er ist Begründer dieses "Sparkling Science Projektes" namens meteoPICS: „Der Himmel und das Wetter spannen sich über unseren Köpfen wie ein offenes Buch, das man nur lesen können muss“.
Wetterphänomen in den Vulkanbergen der Halbinsel Kamtschatka, Pazifikküste östlich von Sibirien. Bild: Werner Hönlinger.
Seit Menschengedenken versuchen wir die Zeichen am Himmel zu deuten: „Trägt der Berg einen Hut, wird das Wetter gut. Trägt er einen Degen, gibt es einen Regen“, heißt es zum Beispiel in einer alten Bauernregel.
Gilt das auch für meinen Berg? Und wann ist eine Wolke am Berg ein „Hut“ - und wann ein „Degen“? Das sind spannende Fragen.
Dokumentation, Austausch und Auswertung
Mit der neuen, offenen Plattform
www.meteoPICS.eu
ist es nun Schülern und allen Wetterinteressierten möglich, ihre Erfahrungen anhand von Wetterfotos mit den Meteorologen der ZAMG Kundenservicestelle in Salzburg auszutauschen. Dabei soll die Lücke zwischen WissenschafterInnen, SchülerInnen und dem breiten Publikum geschlossen werden.
Mehr dazu auf der Website unseres ÖBRD-Bundesverbandes ...