In Absam befindet sich das Kommando der 6. Jägerbrigade des Bundesheeres, der Gebirgstruppen mit Bataillonen in Tirol, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg. Sie sind - u. a. im Katastrophenschutz - Partner der Bergrettung.
Von Christian Sprenger, Salzburger Nachrichten
Salzburg, Absam (SN), Mai 2009. Bosnien, Kosovo, Golan – das sind drei Regionen, in denen aktuell österreichische Soldaten Einsätze leisten. Sie müssen schwierigen Gelände- und Klimaverhältnissen trotzen: Enge, steile und nicht immer befestigte Gebirgsstraßen, rasch wechselndes Wetter, im Winter oft meterhohe Schneeverwehungen. Diese Herausforderungen können nur von Spezialisten bewältigt werden.
Österreichs Bundesheer verfügt dabei über ein Trumpf-Ass – die Hochgebirgstruppen. Zuletzt war das Bundesheer eher durch die Kostenfrage rund um die Eurofighter, desolate Kasernen oder eine fragliche Einsatzfähigkeit in Katastrophenfällen im Gespräch. Organisiert ist der größte Teil der Gebirgssoldaten in der 6. Jägerbrigade mit Sitz in Absam in Tirol.
Die Brigade ist in sechs Bataillone gegliedert, die in Salzburg, Kärnten, Ost- und Nordtirol sowie in Vorarlberg stationiert sind. Dazu kommt das der Heerestruppenschule unterstehende Gebirgskampfzentrum in Saalfelden. Dort wird alpines Know-how auch ausländischen Soldaten vermittelt.
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