Trauer um Karl-Heinz Schennach ...
Am 5. Oktober 2008 ist der 54-jährige Tiroler Bergrettungsmann Karl-Heinz Schennach aus Ehrwald im Gebiet der Zugspitze tödlich verunglückt. Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und seinen Freunden.
Der Verstorbene ist nach einem Südtiroler Bergretter sowie Berg- und Skiführer, der im Stubaital verunglückt ist, heuer schon das zweite Lawinenopfer in der beginnenden Herbst- und Wintersaison. Der sehr erfahrene Karl-Heinz Schennach, beruflich als Fleischhauer tätig, ist tot aus zwei Meter tiefen Schneemassen geborgen worden. Der Ehrwalder aus dem Bezirk Reutte war zu einer herbstlichen Wanderung aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt.
Mit Schneemassen abgestürzt
Karl-Heinz Schennach war - vermutlich auf dem Weg zur Bergstation Zugspitze auf dem so genannten "Stoppelzieher"-Klettersteig ausgerutscht und/oder von einem großen Schneebrett rund 100 Meter in die Tiefe gerissen worden. Bergrettungsleute, Alpinpolizisten und zwei Hubschrauberbesatzungen haben sich bemüht, den Vermissten lebend zu finden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Unser Mitgefühl gilt der Familie, seinen vielen Freunden und natürlich den Kameraden der ÖBRD-Ortsstelle Ehrwald, die mit Karl-Heinz ein wichtiges Mitglied verloren haben.
Mehr aus diesem Nachruf auf der Website unseres Bundesverbandes:
bergrettung.at