"Berge in Flammen": Unter diesem Motto organisiert die Berg- und Naturwacht Inzing (amtlicher Naturschutz) mit der Bergrettung Flaurling (Tirol) am 20. Juni 2009 das vielleicht längste Bergfeuer weltweit.
Historischer Anlass für den Rekordversuch sind die diesjährigen 200-Jahr-Gedenkfeiern des Tiroler Freiheitskampfes „Anno 1809“ und auch die 50-Jahr-Feier der Gründung der Tiroler Bergwacht- und Naturwacht-Einsatzstelle Inzing und Umgebung im Jahre 1959. Background: Diese Organisation übernimmt im Auftrag der Landesregierungen die Überwachung der Naturschutz-Gesetze.
Zur Sommersonnenwende am 20. Juni 2009 und zeitgleich zum Herz-Jesu-Fest, gutes Wetter vorausgesetzt, wird der ganze Kamm zwischen dem Flaurlinger Joch (2.156 Meter) und dem Inzinger Rauhen Kopf (2.302 Meter) in „Flammen stehen“.
Die geplante Gesamtstrecke der „Feuerlinie“ ist rund zwei Kilometer. Dabei sollen 500 Fackeln zum Einsatz kommen. Dieses Schauspiel wird vor allem zwischen Telfs und Zirl zu bewundern sein. Insgesamt haben die Organisatoren 30 bis 35 Akteure für dieses „Highlight" im Sinn des Wortes begeistern können.
Bild: Markus Wanner. Schon seit Jahrzehnten werden auf dem Rauhen Kopf (2.302 Meter) bei Inzing alljährlich um den 21. Juni die Sonnwendfeuer abgebrannt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bergrettung Flaurling erreicht nun diese hochalpine Feuerlinie der Nachbarn heuer eine Rekordlänge von zwei Kilometern ...
Die auf dem Kamm gelegenen steilsten Stellen werden ausschließlich von geschulten Einsatzkräften (Bergrettung Flaurling) betreut. So gegen 22.00 Uhr sollen die gesamten Bergkämme auf dem Grat in „Feuer stehen“.
Als Ersatztermin bei Schlechtwetter ist - eine Woche später - der 27. Juni 2009 vorgesehen. Kontakt für weitere Fragen: Dietmar Gspan - Tel. 0680/2125633 oder dietmar.gspan@aon.at
Wichtig - Bergwetter in der Region des Rauhen Kopfes bei Inzing: www.inzing-wetter.at