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Snowboard-Horror ging glimpflich aus ...
Eine Gletscherspalte hätte zwei Snowboardern auf dem Hintertuxer Gletscher zum tödlichen Verhängnis werden können - im Abstand von 45 Minuten. Was kann man gegen solche Szenarien tun? risk`n´fun ...
19-Jähriger sprang über gespanntes Seil Der perfekte Sonnentag zog zahlreiche begeisterte Wintersportler auf den Gletscher. Gegen 11.15 Uhr war ein 19-jähriger Snowboarder auf der markierten Piste talabwärts unterwegs. Doch sein Ziel war der ungesicherte Skiraum. Er sprang über ein gespanntes Seil. Dort konnte er nur noch wenige Schwünge machen, denn dann fiel er in eine Gletscherspalte. Bergrettung bei Übung in der Nähe Andere Skifahrer beobachteten das Unglück und alarmierten die Bergrettung, die sich zufällig zu einer Spaltenübung in der Nähe befindet. Der junge Deutsche, der glücklicherweise auf einer Schneebrücke zu liegen gekommen ist, wurde unverletzt aus der Spalte geborgen. Zweiter Unfall eine Dreiviertelstunde später 45 Minuten später wurde diese Gletscherspalte erneut zum Schauplatz eines Absturzes. Ein 49-jähriger Deutsche war ebenfalls per Snowboard im Gelände unterwegs. Auch er landete in der Spalte. Noch einmal rückte die Bergrettung an und auch dieses Mal konnten die Einsatzkräfte zum den Mann unverletzt aus der Spalte bergen.
Was tun gegen solche Szenarien? Was ist Peer Group Education? Mit Analysen von Ursache und Wirkung lassen sich Jugendkultur und das Massenphänomen Snowboarding nicht mehr erklären. Das Pilotprojekt „risk & fun“ zeigt, wie junge Snowboarder und Sportkletterer die alpine Sicherheit in den Griff bekommen können, ohne den Spaß zu verlieren. Es geht um das riskante Verhalten von Menschen in Gruppen. Dabei geht es auch um Leadership-Seminare für jugendliche "Führungskräfte", die Gleichaltrige nicht für den schnellen Kick am Rand der Todesgefahr sondern für Flow mit höchstem Genuss motivieren wollen und sollen ... Hintergründe: Fachzeitschrift "berg & steigen" (PDF-Download)
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- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken, - dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen, - mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen - und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.
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