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Neue Selbstsicherung mit Schock-Absorber ...
Selbstsicherung ist immer der erste Schritt, wenn Bergretter anderen Leuten helfen. Die Bergrettung in Tirol hat eine technisch ausgereifte Selbstsicherungsschlinge mit Schock-Absorber mit entwickelt - erhältlich für die Einsatzkräfte bundesweit.

Der Schock-Absorber schützt vor den manchmal fatalen Folgen von Fangstößen. Ohne diese Vorrichtung können an kurzen Seilstücken oder Bandschlingen bei hoher, kurzzeitiger Belastung große Gefahren bis hin zum Riss des Materials auftreten. Dem wirkt diese Schlinge effektiv entgegen. Das System wurde mit dem Ausrüstungshersteller Millet in Frankreich entwickelt, einem wichtigen Partner der Tiroler Bergrettung. Es wurde kürzlich bei der Tagung der Internationalen Kommission für Alpines Rettungswesen (IKAR) in Chamonix (Frankreich) einer breiteren Öffentlichkeit von Fachleuten vorgestellt.

Das System kann von allen Bergrettungsdienststellen in Österreich zum Sonderpreis bei den Tiroler Einsatzkräften angefordert werden - zum Sonderpreis.

Wozu der Aufwand?
Unsere Ausbilder und Einsatzleiter der Bergrettung tragen große Verantwortung für die Sicherheit der eigenen Leute. Viele sind auch staatlich geprüfte Berg- und Skiführer. Manche beschäftigen sich seit Jahren professionell und in der Praxis mit Fragen der Sicherung und Selbstsicherung, weil es besonders unter Kletterern hier immer wieder zu Unfällen kommt.

Sicherungstechnik ist kein starres System sondern einer beständigen Entwicklung unterworfen. Einsatztaktisch und bei Übungen - die nicht selten genau so schwierig sein können - erweist sich oft die Selbstsicherungsschlinge von Männern und Frauen in unseren Reihen als mögliche Schwachstelle. Das betrifft die sachgemäße Anwendung oder zu alte oder untaugliche Materialien.

Mehr dazu mit Bilder auf der Website unseres Bundesverbandes: 
bergrettung.at

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 (c) Veider Peter
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- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,
- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen
- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.

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