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Neue Route auf dem Nanga Parbat
Auf den Spuren des Tiroler Nationalheiligen Hermann Buhl haben österreichische Bergretter auf dem Nanga Parbat in Pakistan eine neue Route eröffnet.

Die Österreicher Gerfried Göschl, Hans Goger, Sepp Bachmair, Günther Unterberger und der Kanadier Louis Rousseau sind die fünf Erstbegeher der Neutour des Jahres auf dem "Tiroler Achttausender" Nanga Parbat. Oder ist es eine des Jahrzehnts? Das Quintett hat dabei - in reinem Alpinstil = ohne jede Hilfe von außen und ohne Flaschensauerstoff - bisher noch nie direkt von Menschen erkundete Bereiche des Massivs betreten. 

Neue Routen auf Achttausendern bekommen zunehmend Seltenheitswert, weil bei kommerziellen Touren "Gäste" auf raschestmöglichen Anstiegen geführt werden. Auf dem Nanga Parbat wurde die letzte Erstbegehung 2005 in der Rupalwand (gegenüberliegende Seite des Berges, Ostwand) vollendet, zuvor tat sich viele Jahre fast überhaupt nichts - ähnlich wie auf anderen Riesen, die nicht zur höchsten Kategorie gehören wie Everest, K2 oder Makalu.

 ÖBRD-Trio
Drei der aktuellen Erstbegeher vom Nanga Parbat sind Bergretter: Göschl gehört zum Alpinen Rettungsdienst Gesäuse, Unterberger ist ÖBRD-Ortsstellenleiter von Selzthal (Steiermark), und Bachmair ist Ausbilder der Bergrettung in Krimml (Salzburg).

Weiterer Erfolg: Auch der obersteirische Bergretter Herbert Schütter (Ortsstelle Schladming) erreichte mit 59 Lebensjahren (!) souverän den Gipfel - auf der klassischen Kinshofer-Route, dem (schwierigen) "Normalweg".

Diese Leistungen werden vom Tod des oberösterreichischen Bergretters und sehr erfahrenen Höhenbergsteigers Wolfgang Kölblinger überschattet, der auf dem abendlichen Abstieg in der Kinshofer-Route verunglückte.

Mehr dazu auf der Website des ÖBRD-Bundesverbandes ...

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