Ohne LVS kaum Chance auf Rettung
Der Winter bzw. das Skitourenfrühling sind noch lange nicht vorbei. Im Hochgebirge liegt noch auf Wochen hinaus genügend Schnee für Skitouren. Wichtig: Empfohlene Notfallausrüstung immer mitnehmen, LVS-Geräte einschalten!
Erst am vergangenen Wochenende konnte der französische Alpinist aus dem Lawinenkegel im Bereich des Großvenedigers geborgen werden, der schon vor zwei Wochen verschüttet worden war. Die Rettungsmannschaften suchten tagelang vergeblich und bei großer Lawinengefahr.
Der Tourengeher hatte sein Gerät ausgeschaltet und damit wirkungslos im Rucksack dabei. Die Retter konnten ihn nicht orten. Auch die anderen tödlich verunglückten Tourengeher hatten zum Teil keine Lawinenverschütteten-Suchgeräte dabei bzw. hatten es nicht eingeschaltet.
LVS auch bei kleinen Touren mitnehmen
Das sei "ein fataler Verzicht für Opfer und Retter", sagt Ausbildungsleiter Peter Veider von der Tiroler Bergrettung. Er ortet in vielen Bergregionen eine stark sinkende Moral bei Tourengehern und Variantenfahrer, ein LVS-Gerät mitzunehmen oder einzuschalten.
Appell der Bergrettung Tirol: Auch bei so genannten Standardtouren muss der Piepser eingeschaltet am Körper getragen werden, um eine Chance auf Lebendbergung zu haben, falls etwas passiert.
Was tun gegen den Lawinentod?
tirol.ORF.at




