Suche
 
>> Start / Archiv
Karnische Alpen: Journalisten-Hochtour
Auf Berge zu gehen und Angehörigen oder Quartiergebern nicht zu sagen, wohin es geht: Ganz schlecht = lebensgefährlich! Das wurde auf der jüngsten ÖBRD-Hochgebirgstour für Journalisten deutlich herausgestrichen.

Veranstalter: ÖBRD-Bundesverband und GENERALI. Es ging heuer mit den Kollegen und Kolleginnen von den Medien auf schroffe und prachtvolle Ziele beim landschaftlich einzigartigen Wolayer See in den Karnischen Alpen, direkt an der Grenze Westkärntens zu Italien; nur ein "Steinwurf" entfernt von der Osttiroler Grenze. Aus Tirol nahm ÖBRD-Vizepräsident Bernhard Anker an der Veranstaltung teil.  

Eines der Themen: Suchaktionen im sommerlichen oder herbstlichen Gebirge gehören zu den zermürbendsten Dingen für Bergrettungsleute und ihre Suchhunde. Eine Lawine in Winter und Frühjahr, und sei sie noch so groß, ist immer ein relativ begrenztes Desaster, wenn Menschen verschüttet sind.

 Viel mühsamer noch für Beteiligte gestalten sich Suchaktionen – zum Teil auch als Wettläufe gegen den Tod, wenn man auch nicht ungefähr weiß, wohin der oder die Vermisste(n) aufgebrochen sind. Die Empfehlungen wiederzukäuen, wie man Suchaktionen vermeidet, das soll hier nicht stattfinden. Es lässt sich  nachlesen ...  

Ein Hauptthema war die teilweise Finanzkrise des ÖBRD wegen ausstehender Subventionen, die zum Teil schon vor Jahren von der österreichischen Bundesregierung fix zugesagt worden waren. ÖBRD-Präsident Reinhold Dörflinger schilderte vor den anwesenden Medienvertretern die Lage. Es geht um Beträge, mit denen die grundlegende Unfallversicherung für ehrenamtliche Bergretter bezahlt wird. Dazu kommen weiter Investitionen wie Materialdepots im Hochgebirge, für die noch Geld des Landwirtschaftsministeriums aussteht.

 Bei der Tour waren 18 Journalistinnen und Journalisten aus fast allen Bundesländern Österreichs dabei. Nach Großglockner, Großvenediger und Dachstein waren heuer Gipfel an der Staatsgrenze von Kärnten zu Friaul-Julisch-Venetien an der Reihe – das Einsatzgebiet unserer Ortsstellen Kötschach-Mauthen und im Lesachtal - direkt an der Grenze auch zu Osttirol. 

Mehr dazu auf der Website unseres Bundesverbandes - bergrettung.at  

Artikel weiterempfehlen
Wussten Sie, dass...

- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,
- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen
- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.

Mit einem Förderbeitrag von nur 22 Euro unterstützen Sie die Bergrettung bei der Beschaffung von Ausrüstung und versichern sich und Ihre Familienmitglieder für Bergunfälle. Werden Sie noch heute Förderer.


Förderershop & Intranetbereich...
Benutzername:
Kennwort:
Kennwort vergessen!

Sponsorlogo bfi-Tirol

Sponsorlogo Hochfilzer

Sponsorlogo medalp

 
Copyright by Bergrettung TIROL. Alle Rechte vorbehalten. Titelfotos von Matthias Burtscher