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Am 5. August traf sich die Gruppe in Oberiss im Stubaital und stieg gemeinsam zur Franz-Senn-Hütte (2.147 Meter) auf, benannt nach einem der wichtigsten Alpenpioniere und Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins. Bei der Hütte gab es dann eine Vorführung der Tiroler Bergrettung, ehe für den nächsten Tag die Tourengruppen eingeteilt wurden. Die professionelle Führung der Teilnehmer übernahm das Ausbildungsteam der Tiroler Bergrettung. Auch ÖBRD-Landesleiter Kurt Nairz und ÖBRD-Präsident Franz Lindenberg nahmen an den Tourentagen teil.
Nach dem Abendessen präsentierte der international bekannte Extrembergsteiger, Everest-Pionier, Berg- und Skiführer Peter Habeler seine Multimedia-Show "Impressionen - Berg".
Die Gruppe 1 brach um 7.00 Uhr zum Aperen Turm auf, erreichte dann den Turmferner und ging zum Vorderen Wilden Turm. Es folgten ein kurzer Abstieg zum Berglasferner der Gipfelanstieg zum Wilden Hinterbergl (3.288 Meter).
Für Gruppe 2 stand bei einer gemütlicheren Höhenwanderung der 2.597 Meter hoch gelegene Rinnensee auf dem Programm, einer der schönsten und bekanntesten Bergseen der Ostalpen; mit atemberaubendem Ausblick auf die Gletscherriesen der Stubaier Alpen.
Am Nachmittag trafen alle Gruppen wieder nach und nach bei der Senn-Hütte ein. Es folgten die Auffüllung der Elektrolyte mit Getränken, ein köstliches Abendessen und ein geselliger Hüttenabend. "Das Wetter an unserem Tourentag war gut bis sehr gut und sehr warm. Die Gletscher waren firnig, und die Teilnehmer brauchten keine Steigeisen. Wir waren etwa acht bis neun Stunden unterwegs", sagt Franz Lindenberg, Präsident des Österreichischen Bergrettungsdienstes (ÖBRD).
Lindenberg verwies in einer kleinen Festrede beim Hüttenabend auf die wichtige Partnerschaft des ÖBRD mit den Österreichischen Lotterien, die nun schon seit vielen Jahren bestehe und sich bestens bewähre: "Wir bedanken uns als Bergrettungsleute herzlich für diese Unterstützung. Wir sind stolz auf unsere starken Partner bei den Lotterien und Casinos Austria, allen voran auf unseren langjährigen Seilgefährten und Unterstützer Karl Stoss, der neben seinen beruflich anstrengenden Führungsaufgaben auch ein sehr guter Bergsteiger ist."
Karl Stoss, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien und Casinos Austria, bedankte sich seinerseits beim ÖBRD: "Diese so wichtige Organisation wird auch in Zukunft von uns weiterhin unterstützt; besonders in Zeiten, wo es immer schwieriger wird, die staatlichen Haushalte zu entsprechenden Finanzierungsleistungen zu bewegen."
Kurt Nairz, Landesleiter der Tiroler Bergrettung, freute sich ganz besonders, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die jeweiligen Ziele und Gipfel bei dieser Gemeinschaftstour erreicht haben.
Nairz würdigte neben der Partnerschaft zwischen ÖBRD, Lotterien und Casinos Austria auch die langjährige Zusammenarbeit mit Medienleuten aus dem In- und Ausland, die letztlich über ihre fundierte Berichterstattung auch dazu beitragen, die Unfallverhütung in den Bergen zu fördern - ein wesentliches Ziel, das auch die Bergrettung seit Jahren mit Vehemenz verfolge, so Nairz.
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