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Im Herbst FRÜHER aufbrechen ...
Kürzere Tage. Lange, kalte Nächte - NIE OHNE Notausrüstung zum Wandern, Bergsteigen und Klettern!

Die Bergrettung rät Wanderern und Kletterern für den Herbst, die Touren früher zu beginnen. Viele werden von Finsternis überrascht und sind nur unzureichend ausgerüstet. Ausreichende Zeitreserven sollten eingeplant werden, da man durch Verletzungen, sonstige gesundheitliche Probleme oder Verirren schnell von der abendlichen Dunkelheit eingeholt wird. Die häufigere Nebelbildung im Herbst erschwert die Orientierung immer wieder. Machen Sie eine Tourenplanung mit Berücksichtigung von Wetterbericht und Tageszeiten! Im Oktober sollte man spätestens um 17.30 Uhr wieder im Tal sein.

Moderne Stirnlampen mit Dioden - keine Baumwollkleidung!
Die Mitnahme von ausreichenden Lichtquellen - am besten eine Stirnlampe plus Reservebatterien - sei besonders in der Zeit der kürzer werdenden Tage ein Muss. Empfehlenswert sind ausschließlich Stirnlampen mit Leuchtdioden moderner Bauart, alles andere frisst zu viel Batterie-Strom und ist nur von kurzer Leucht-Lebensdauer. Nehmen Sie Schutz vor Wind und Wetter, Wechselwäsche und Proviant mit. Kleidung: Kaufen Sie atmungsaktive Produkte aus Kunstfaser bzw. Merino- oder Schafwolle. Baumwollkleidung hat in den Bergen NICHTS ZU SUCHEN. Sie schwitzt im Notfall schnell durch, trocknet kaum auf der Haut und gefriert schnell zum Eisblock im Höhensturm. Lebensgefahr! 

Angaben über Ziele und geplante Rückkehr!
Vor Beginn der Tour sollte eine Bergekostenversicherung abgeschlossen werden - zum Beispiel über die äußerst günstige Förderer-Mitgliedschaft im Bergrettungsdienst, die ihre Familie bzw. Lebensgefährten schützt. Zudem sei es sinnvoll, eine Vertrauensperson oder den Quartiergeber über Ziel, Ort und Zeit der Rückkehr zu informieren, sagen Bergretter. Sie raten darüber hinaus eine Nachricht mit einschlägigen Informationen hinter der Windschutzscheibe des Pkw zu hinterlegen.

Bei Verlust der Orientierung sollte man nicht umherirren, sich in der Gruppe nicht trennen sondern an einem sicheren Platz bleiben und versuchen per Handy einen Notruf abzusetzen oder durch Ruf- und Lichtsignale auf seine Situation aufmerksam zu machen. Der Alpinnotruf ist über die Telefonnummer 140, der Euro-Notruf unter 112 - auch ohne Einwahl ins eigene Mobilnetz - automatisch zu erreichen (wenn Sie Ihr Handy OHNE Sim-Karte einschalten).

Förderer werden. Sie helfen uns, wir helfen Ihnen.
 
 (c) Veider Peter
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- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
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