Deutsche Fachzeitschrift über Bergrettung ...
Die deutsche Fachmagazin "Sicherheitsbeauftragter" bringt in seiner Dezember-Ausgabe eine große Story über Risiko im Gebirge und den Österreichischen Bergrettungsdienst. Tirol findet besondere Berücksichtigung.
Im wirtschaftlich stärksten Industrieland Europas (= Deutschland) gibt es die
Fachzeitschrift "Sicherheitsbeauftragter" für Fachleute in Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben, die für Unfallverhütung zuständig sind.
Dr. Christiane Eichhorn beim Haefner-Verlag in Heidelberg ist Redakteurin dieser Zeitschrift. Die hat in den letzten Wochen beim Österreichischen Bergrettungsdienst ausgiebig recherchiert, Daten und Fakten von uns bekommen.
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Sicherheit im alpinen Gelände
Manchmal wird`s eng...
Tannenzweige biegen sich leise, Gondeln tragen weiße Mützen und viel versprechend knirscht es unter den Füßen – Neuschnee! Skifahrer, Boarder, Rodler und Skitourengeher blühen auf. Eine saubere Spur ins unberührte Weiß ziehen, das wär’s doch! Abenteuerlust, Euphorie und Spaß verdrängen Gefahren. Doch schon manch einer hat sich verschätzt …
Von Christiane Eichhorn, Redakteurin des Magazins „Sicherheitsbeauftragter“ (Deutschland)
Stille. Noch einmal die Situation checken. Seit 17 Uhr wird ein 72-jähriger Skifahrer vermisst. Sofort sind die Suchtrupps los. „Zuerst sah alles nach einem üblichen Einsatz aus: Gesucht und gefunden, meist in der Après Ski Bar – doch was klein anfing hat groß aufgehört,“ erinnert sich Kurt Klinec, Ortsstellenleiter der Bergrettung in Serfaus, Tirol. Zuletzt gesehen wurde der ältere Herr im Skigebiet, wo die Suche begann. Erfolglos. Die Zeit schritt voran. Die Rettungsaktion dehnte sich aus, ortsübergreifend wurde Verstärkung angefordert. Zirka 30 Leute waren beteiligt, als sie den Verunglückten nach mehreren Stunden weit außerhalb des Skigebiets im Gelände unterhalb des Dorfes fanden. Geschwächt und orientierungslos war er am Waldrand abgerutscht und in die Tiefe gestürzt.
Die Bergung gestaltete sich aufgrund der Steilheit des Geländes schwierig und war für die Freiwilligen der Bergrettung gefährlich. „Wir brauchten alles was wir dabei hatten: Steigeisen, Helm, Seil und vieles andere “, präzisiert Klinec den Einsatz. Leider erlag der 72-Jährige während der Bergung seinen Verletzungen. „Aber die Mannschaft hat alles gegeben. Das war gewaltig.“ Der Ortsstellenleiter, der staatlich geprüfter Bergsportführer und Schneesportlehrer bei der Skischule Serfaus ist, zeigt sich beeindruckt vom Teamgeist und der Leistung seiner Gruppe.
Teamgeist zählt
Kameradschaft ist sowieso etwas, was bei den Einsätzen der Bergrettung ganz vorne steht. Da ist Klinec mit seiner Meinung nicht allein. Das betont auch der Landesleiter der Bergrettung Tirol Dr. Norbert Wolf: „Das Miteinander ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Einsätze.“ Um das zu fördern, veranstalten die Ortsstellen jährlich mehrere Ausflüge, die immer auch mit einem Stück Ausbildung verbunden sind. Die rege Beteiligung spricht für sich. Netzwerke knüpfen Kameradschaft und Teamgeist der Bergretter untereinander sind das eine. Die Kooperation mit Skischulen und Seilbahngesellschaften das andere. Das Zusammenspiel ist für die Sicherheit am Berg entscheidend. Dazu Wolf: „Die Zusammenarbeit mit den Skischulen ist gut ... Fortsetzung ...
Die Story ist wesentlich ausführlicher: Voller Wortlaut auf der Website unseres ÖBRD-Bundesverbandes ...
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