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Bergrettung im Bezirk Lienz
Ein kurzer Bericht über das Bergrettungsjahr 2007 in Osttirol von Bezirksleiter Hubert Obrist.

Die Bergrettung im Bezirk Lienz besteht aus 8 Ortsstellen, worin derzeit aktuell rund 430 Bergrettungsfrauen und Bergrettungsmänner tätig sind. 
Es ist richtig und auch schön, dass sich auch in Osttirol immer mehr Frauen finden, die bereit sind, die oft schwierige aber vielfach auch schöne Arbeit in der Bergrettung zu leisten.

ubungsbilderobrist_043 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEin Einsatzjahr hat viel zu bieten. Das wird erst bei einem Rückblick so richtig bewusst. Neben der Vielzahl an Schulungen und Übungen, die in den Ortstellen, auf Bezirksebene oder Landesebene absolviert werden, sind unsere Bergrettungsmitglieder immer bei meist oft sehr schwierigen Einsätzen gefordert. 




Jede Ortsstelle im Bezirk hat im Jahr 2007 wie auch andere Jahre zuvor eine Vielzahl an Einsätzen gemeistert und vielfach auch den Betroffenen die ersehnte Hilfeleistung gebracht. Auffallend ist die Vielzahl an Suchaktionen nach abgängigen oder vermissten Personen, die in diesem Jahr das Einsatzgeschehen klar dominiert haben. Die klassischen Alpinumfälle werden großteils durch den Einsatz der Notarzthubschrauber abgearbeitet. Dennoch blieben eine geraume Anzahl für die Bergrettung übrig, meist bei Nacht und Schlechtwetter. 

bilder_dr._kraler_22 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGottseidank ist der Bezirk Lienz mit 6 BergrettungsärtzInnen ausgestattet, welche neben der guten medizinischen Ausbildung auch bei Nacht und Nebel einsetzbar sind. Dass diese auch gebraucht werden, haben in diesem Jahr mehrere medizinische Notfälle im alpinen Gelände aber vor allem auf Hütten gezeigt. Mit der guten Basisausrüstung konnten sie den Betroffenen meist nach mühsamen Aufstiegen ihre Leiden lindern. 


einsatz_grossglockner_10 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Auffallend niedrig waren im vergangenen Jahr die Lawineneinsätze, wohl hervorgerufen durch die guten und sicheren Schneeverhältnisse. Somit ist auch unsere vor Ort befindliche Lawinenhundestaffel durch Lawineneinsätze weniger belastet worden. Dafür durften diese bei den Suchaktionen vermehrt und meist auch lang tätig werden. Auch die Spaltenstürze waren erfreulich niedirg, wobei bei einem Einsatz am Simonykees die Bergretter mit ihrem mutigen und entschlossenen Vorgehen die abgestürzte Person wohl knapp aber doch dem Tod von der Schaufelspitze geholt haben.



Abgerundet wird so ein Einsatzjahr durch eigentlich banal erscheinende Einsätze wie Hilfestellung nach Arbeitsunfällen im unwegsamen Gelände, Paragleiterbergungen und Bergungen bei Sportveranstaltungen. Aber auch hier treten oft schwere Verletzungen und leider auch Todesfälle auf, die sodann von unseren Mitgliedern zu meistern sind.
Dieser Bericht sollte vorerst nur einen kurzen Überblick über das Einsatzjahr im Bezirk Lienz bieten. Detaillierte Berichte über das Einsatzjahr folgen nach der Bezirksversammlung am 25.01.2008 in Oberlienz. Dort werden die genauen Einsatzstatistiken veröffentlicht und manch spannende Einsatz im Detail präsentiert.
 
Hubert Obrist, Bezirksleiter Osttirol
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- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,
- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen
- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.

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