Mit der genüsslichen und ausgesetzten Fünf-Plus-Route "MIKLI" auf den 3.104 Meter hohen Bergretterspitz (Schwabenkopf) im Jamtal setzt die Tiroler Bergrettung einen knackigen Saisonschluss für Sommer 2009.
Der Tiefblick auf den kleinen Eissee beim Einstieg von "MIKLI" (fünf Seillängen) ist grandios, und so manchen Begehern, die enorme Ausgesetzheit nicht gewohnt sind, mag diese technisch relativ leichte und bestens abgesicherte Kletterei zum Jamtaler Bergretterspitz die Magennerven reizen.
Vielleicht wartet ein warmer "Altweibersommer" auf uns? Dann ginge noch so manches.
Genuss in hochalpiner Einsamkeit
Diese im Sommer 2009 eingebohrte Kletterroute bietet erfahreneren Leuten landschaftliche, glaziologische und geologische Reize der Sonderklasse.
Sie ist hochalpin - mit allen damit verbundenen Herausforderungen an umfassend ausgebildete Alpinisten und Kletterer. Reine Sportkletter-Erfahrung und die damit verbundene sehr leichte Ausrüstung reichen für solche Routen nicht. Dazu bitte Schutz gegen Wind und Wetter und Notfallausrüstung für Gletschergebiete nie vergessen!
Was soll man noch sagen? Außer dem Schwärmen freien Lauf zu lassen: Tiefblick zum Eissee an der vereisten Gratschneide beim Einstieg ...
Erstbegeher bzw. Einrichter waren Günter Mitterer und Karl Klinec. Von den jeweils ersten Silben ihrer Familiennamen leitet sich "MIKLI" ab. Die Seilgefährten vollendeten ihr Projekt am 10. September 2009.
Mehr zur neuen Kletterei auf dem Bergretterspitz im Jamtal an der Grenze Tirols zur Schweiz
auf der Website unseres Bundesverbandes - bergrettung.at ...