Beim Alplrennen in Telfs holten sich Andreas Waldhart und Stefan Trenkwalder von der ÖBRD-Ortsstelle Flaurling den Sieg. Gefragt waren Schnelligkeit auf Tourenski sowie behelfsmäßige Rettungstechnik.
Die Bergrettung Telfs veranstaltete am 10. April zum 15. Mal das „Alplrennen“, einen Staffellauf mit behelfsmäßiger Rettungstechnik. Heuer stellten sich 22 Staffeln dem Rennen, bei dem nach einem Aufstieg mit Tourenskiern in einem 400 m² großem Bereich eine LVS-Suche durchgeführt werden musste.
Nach einem weiteren Anstieg hatten die Teilnehmer aus Tourenski, Karabinern, Reepschnüren und der Lawinenschaufel einen Schlitten zum behelfsmäßigen Abtransport des Partners zu konstruieren.
In der Bergrettungsklasse siegten Andreas Waldhart/Stefan Trenkwalder (Bergrettung Flaurling), die mit einer Endzeit von 16 Minuten, 38 Sekunden auch den Gesamtsieg für sich verbuchen konnten.
Mit lediglich 18 Sekunden Rückkstand sicherten sich Thomas Waldhart und Christian Thaler (Bergrettung Flaurling) den zweiten Rang in der Bergrettungsklasse. Den dritten Rang belegte Vorjahressieger Albert Neuner, diesmal mit Gregor Hendl als neuem Partner (BR Leutasch).
Die Gästeklasse entschieden Florian Hafele und Thomas Mussak (Team Hafele/Mussak) für sich, auf den Plätzen folgten Horst Scheyrer mit Hansjörg Hieber (Team Hopfen Buam) und Franz Stockmeyer mit Günther Schennach.
Erstmals beteiligte sich auch ein Team der Justizanstalt Innsbruck am Rennen, welches mit Oliver Wille und Mario Strigl den 7. Platz in der Gästeklasse belegte. Die schnellste Suchzeit mit dem LVS-Gerät verbuchten übrigens Bruno Krismer und Michael Mariani (Bergrettung Telfs) mit 30,51 Sekunden (!) für sich.
Das Ziel des Wettbewerbs, neben der sportlichen Herausforderung auch ein spannendes und geselliges Rennen zu bieten, bei dem neben dem Aufstieg auch der Umgang mit dem LVS-Gerät und der behelfsmäßige Abtransport eines Kameraden vermittelt werden sollten, konnte auch heuer wieder erreicht werden.
Hintergründe: Was läuft so beim Alplrennen?