Sieben Tote in zwei Wochen
Im laufenden Jahr starben in Osttirols Bergen bisher 15 Menschen. Allein in den vergangenen zwei Wochen kamen sieben Menschen ums Leben. So viele sind es normalerweise am Ende der Saison.
Hauptsächlich Wanderunfälle
Wie dem Leiter der Osttiroler Alpinpolizei, Franz Franzeskon, auffällt, handelt es sich dabei hauptsächlich um Wanderer. Viele der Unfälle, die sich zuletzt ereignet hätten, seien überaus tragisch gewesen. So sei etwa eine Frau einem Steinschlag zum Opfer gefallen. Wäre sie nur eine Sekunde früher oder später an der Stelle gewesen, wäre ihr vermutlich nichts passiert.
Viele Unfälle bei Prägraten
Dem Alpinpolizisten, der in der Freizeit auch als Flugretter im Einsatz ist, sind die vielen schweren Unfälle selbst ein Rätsel. Warum dieses Jahr die meisten Bergtoten rund um Prägraten zu zählen sind, ist ihm ebenfalls schleierhaft.
Das Ausüben des Sports in den Bergen wird immer beliebter. Das führte wohl auch zu einer Steigerung der Bergunfälle.
Viele Sucheinsätze müssten gar nicht sein
Aufwendige Sucheinsätze nehmen zu, die oft gar nicht sein müssten. Es genüge, wenn Bergsteiger, die alleine unterwegs seien, in Berghütten oder bei Angehörigen eine Information hinterlassen würden, in welchem Gebiet sie unterwegs seien, appelliert Franz Franzeskon.
Hoffen auf Ende der Todesserie
In Osttirol hoffen Einsatzkräfte und Bergsteiger, dass die unheimliche Serie an Bergtoten möglichst ein Ende hat.
tirol.ORF.at




