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110 Jahre Ortsstelle Berwang-Namlos
Am 22. August 2009 hat unsere Ortsstelle Berwang-Namlos das Jubiläum ihres 110-jährigen Bestehens gefeiert. Es kamen viele Besucher aus Nah und Fern sowie Prominenz aus Politik, Verwaltung, Bergsport und Kultur.

Zum Gelingen des Festes trugen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei. DANKE!


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Geschichte der Bergrettung in Berwang

Die früheste bekannte Tätigkeit der Bergrettung Berwang geht auf 1896 zurück, in dem sie den Steig auf den Thaneller errichtete. Ab 1900 war es Ludwig Lorenz aus Berwang, der den in Bergnot geratenen oder verunglückten Menschen bis in das Gebiet um die Anhalter Hütte und den Loreakopf Hilfe leistete. In seine Zeit fällt auch die Errichtung des Steiges auf den Roten Stein. Der älteste, noch vorhandene Ausweis von 1938 lautet auf „Alpines Rettungswesen des Österreichischen und Deutschen Alpenvereins“ mit dem Namen „Liberat Falger“.

Zu dieser Zeit stehen erst Fritz Mossauer und später Otto Reinstadler der Ortsstelle Berwang vor. Unter dem nächsten Ortsstellenleiter Josef Zimmermann erhielt die Ortsstelle 1970 die ersten zwei Funkgeräte.  Ab 1971 hatte die Ortsstelle unter Robert Partner zwölf gemeldete Mitglieder.

Ab 1986 läutete dann Peter Schwarz das Zeitalter des moderneren Rettungswesens ein. Es wurde neue modernere Ausrüstung angeschafft und sehr viel mehr Wert auf Schulung gelegt. Einige der schwersten Unfälle, unter anderem auch der schwere Lawinenunfall am Rastkopf über die Bundesstraße mit tödlichem Ausgang, liegt in dieser Zeit.

1998 übernahm Martin Baldauf die Leitung, dem dann ab 2004 Andre Sellinger folgte. Diese Periode startete mit der Eingliederung der Ortsstelle Namlos, die aus Mitgliedermangel die Tätigkeit als eigene Organisation nicht mehr aufrechterhalten konnte. Damit verdoppelte sich das Einsatzgebiet auf einen Schlag.

Heute erfordert die Bergrettung immer mehr Professionalität, mehr Können und mehr Wissen. Die Anforderungen an die Bergrettungsmänner sind deutlich gestiegen. Der Mitgliederstand im Jahr 2009 beträgt 37 Vollmitglieder, davon 24 aktive Bergretter, vier überprüfte Anwärter in der Ausbildung und zwölf Anwärter. Diese auf den neuesten Stand der Bergetechniken ausgebildete Mannschaft, modernstes technisches Bergegerät sowie seit Winter 2008/09 ein Einsatzfahrzeug, stehen den in Not geratenen Personen für Hilfsmaßnahmen bereit.

Und das war das Programm in Berwang am Samstag, 22. August 2009
Mini Quad Bahn, Kletterturm und Flying Vox, Nostalgieausstellung und jede Menge Getränke und Verpflegung für das leibliche Wohl ...

14.00 Uhr: Einrücken der Blaulichtorganisationen mit der Musikkapelle Berwang ...

Die Blaulichtorganisationen der Bergrettung, der Polizei, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und des NEF Reutte führten auf dem Dorfplatz ihre Ausrüstung vor. Und die Teams der Notarzthubschrauber RK2 und Martin 2 präsentierten ihre Maschinen.

15.30 Uhr: Live Bergevorführung der Bergrettung
16.30 Uhr: Konzert der Musikkapelle Berwang
20.00 Uhr: Jubiläumsfeierlichkeiten 110 Jahre Bergrettung Berwang – Namlos
und ab 21.00 Uhr gab es Tanz und Stimmung mit den „Fuchs-Buam“ im Pavillon und unserem DJ Klaas in der „Rettungsbar“.

Bergurlaub in Berwang

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Wussten Sie, dass...

- 4.000 ehrenamtliche Tiroler Bergretter/innen jährlich zu 4.000 Einsätzen einrücken,
- dabei 5.000 Menschen in Bergnot helfen,
- mit der Hundestaffel bei Lawinen und Sucheinsätzen nach Vermissten suchen
- und mit Spezialtrupps für Canyoning-Unfälle und Spaltenbergungen auf Gletschern schnell dort sind, wo sie gebraucht werden.

Mit einem Förderbeitrag von nur 22 Euro unterstützen Sie die Bergrettung bei der Beschaffung von Ausrüstung und versichern sich und Ihre Familienmitglieder für Bergunfälle. Werden Sie noch heute Förderer.


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